Wie fotografiere ich was – Einleitung

Die Frage nach der optimalen Kameraeinstellung bekommen wir oft. Und diese ist auch nicht so leicht zu beantworten, da hier sehr viele Faktoren mitspielen. Ansonsten würde es ja für jede Aufnahmesituation ein fix vordefiniertes „Programm“ geben.

Grundlegend bietet eine Spiegelreflexkamera nahezu unendliche Möglichkeiten, die eine Kompaktkamera ab einem bestimmten Grad nicht mehr bieten kann. Aber genau darin liegt auch das „Problem“ der „richtigen“ Kameraeinstellung. Vorweg: „Die richtige“ Einstellung gibt es nicht, da schon die Art und Weise des jeweils persönlichen Herangehens an ein Motiv, wie man dieses darstellen möchte, welche Gedanken man bei einem Motiv hat, welchen Ausdruck man diesem verleihen möchte, etc. sehr individuell ist. Tja und neben den unterschiedlichen Motiven und den gegebenen Lichtsituationen kommen noch Faktoren wie Kameramodell bzw. technische Leistung und gewählte Dinge wie Objektiv, Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO, Weißabgleich, uvm. zum Tragen.

Unser Foto-Exkurs soll kein klassischer Foto-Lehrgang über “richtige” und “unrichtige” Fotografie sein – wobei sich ja stundenlang ausphilosophieren ließe, ob es ein “Richtig” oder “Unrichtig” hier geben darf – er soll vielmehr Anregungen, Tipps und Erfahrungswerte sowie Diskussionsstoff bieten. Fachbücher über Fotografie gibt es wirklich gute und hier erheben wir keinen Anspruch darauf, die darin beschriebenen Grundlagen noch besser vermitteln zu können.

Es gibt Grundregeln beim Fotografieren, die man kennen sollte, um diese bewußt auch wiederum brechen zu können. Ob man dies überhaupt beabsichtigt, hängt sicher auch davon ab, mit welcher Einstellung und welchem Bestreben man sich an das Fotografieren macht und in zweiter Linie, ob die verwendete Ausrüstung dies überhaupt zulässt. Wir brechen diese Regeln zeitweise absichtlich und ihr könnt uns dabei gerne begleiten!

Aber ganz besonders wichtig – Das Fotografieren, euer Spiel mit Kamera und Motiv sollen in erster Hinsicht Spass machen. Und gut ist, was gefällt – wobei zugegebener Maßen es natürlich umso mehr Freude macht, wenn die eigenen Fotografien bei anderen auch noch Anklang finden.

Mike & RoBo [die][fotografen]


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