Recht am eigenen Bild

Nun, ähnlich wie bei der Panoramafreiheit einleitend angemerkt – es wird fotografiert, „was das Zeug hält“ – egal ob mit Handykamera, Kompaktkamera, Spiegelreflexkamera, analoger Kamera oder neuerdings, aber noch selten zu sehen, mit einer Lichtfeldkamera. Rechtlich macht es jedoch keinen Unterschied, mit welcher Gerätschaft Fotos entstehen.

Ob gewollt oder ungewollt, oftmals finden sich dann in den fotografischen Werken fremde Personen am Bild, Personen, von denen man keinen sogenannten „Model-Release“ hat, geschweige denn einen richtigen Modelvertrag, der sämtliche Verwertungsrechte regeln kann und auch sollte.

Auch hier wird es rechtlich besonders heikel, wenn die Fotos veröffentlicht werden – als Veröffentlichung gilt auch schon das Herzeigen der Fotos an Fremde in z.b. einem Fotoklub. Von einem Posting auf Facebook ganz abgesehen. Und gerade solche Postings auf sozialen Plattformen – schnell mit dem Handy geknipst am Wochenende beim Fortgehen, mitten in einem Lokal mit fremden Personen am Bild –  gibt es ja zu Hauf‘.

Wir haben hier wiederum eine kleine Linksammlung mit Verweisen zur österreichischen Rechtssituation und Rechtssprechung für euch zur besseren Orientierung zusammengestellt.

Ihr habt weitere fundierte Links und Infos zu diesem Thema? Wir freuen uns über eure Kommentare und Hinweise!

Mike [die][fotografen]

 


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